Schnelle Lastsensorzellen
Kraft- und Positionssensoren erfassen im RHEO KNEE® 1.000 Mal pro Sekunde, wohin und wie sich die Prothese bewegt. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Prothesenträger bewegt, ist ein Aspekt des Gangs. Ein noch wichtigerer könnte aber die statische Belastung sein - die Kraft-Wechselwirkung zwischen der Beinprothese und dem Untergrund zum betrachteten Zeitpunkt.
Die statische Belastung kann aus vielen Gründen variieren. Das Hinabsteigen einer Treppe oder das Hinabgehen auf geneigtem Untergrund macht sich in jedem Fall bemerkbar. Sie heben einen schweren Koffer an - die statische Belastung steigt. Sie nehmen ihn in die andere Hand und tragen ihn auf der anderen Körperseite - wieder verändert sich die statische Belastung der Beinprothese. Schon wenn Sie Ihre Sportschuhe aus- und andere Schuhe mit Absatz anziehen, ändert sich die statische Belastung.
In Verbindung mit Winkelmesseinrichtungen erfassen schnelle Lastsensorzellen im RHEO KNEE® auch schon geringfügige Veränderungen bei statischer Belastung, Geschwindigkeit und Geländeverlauf. So tragen sie dazu bei, dass in Bezug auf den Kniewiderstand eine sofortige und hochpräzise Reaktion möglich wird. Dies wird erzielt, indem das „Hirn“ des Prothesensystems ständig mit Daten versorgt wird. Dort wird dann über die bestmögliche Reaktion entschieden.