Da das POWER KNEE™ nicht nur die Gelenkmobilität, sondern auch die verloren gegangene Muskelfunktion wiederherstellt, ist es in der Lage, die durch die Amputation eingebüßte Funktionalität wiederherzustellen.
Die Tatsache, dass der Prothesenträger durch das POWER KNEE™ befähigt wird, sich natürlich und ungezwungen zu bewegen, wirkt sich durch die Verringerung der Belastung des übrigen Körpers und der für Bewegungen nötigen körperlichen Anstrengung sehr positiv auf den Prothesenträger aus.
Standphase mit Antrieb: Indem das POWER KNEE™ die konzentrische Muskelarbeit des Quadriceps übernimmt, kann es den Prothesenträger beim Aufstehen aus einer sitzenden Haltung heraus heben sowie ihn beim Bergauf- und Treppauf-Gehen unterstützen.
Streckung in der Schwungphase mit Antrieb: Durch eine aktive Pendelbewegung – ein Vorwärtsschwingen beim Gehen – stellt das POWER KNEE™ bei jedem Schritt die Gangdynamik wieder her. Der Prothesenträger wird vorwärts bewegt. Darüber hinaus wird seine Beckenrotation gesteigert, um einen natürlicheren Gang zu erzielen.
Aktives Anheben der Ferse und Beugen des Knies: Bei ebenem wie auch bei wechselndem Untergrund hebt das POWER KNEE™ aktiv die Ferse vom Boden. Dadurch wird in der Schwungphase eine ausreichende Bodenfreiheit für die Zehen erzielt. So wird einem Stolpern vorgebeugt und die Sicherheit für den Prothesenträger erhöht.
Künstliche Propriozeption: Das POWER KNEE™ nimmt die für den nächsten Schritt mit der Prothese benötigte und angemessene Funktion vorweg und führt sie aus. Darüber hinaus überwacht es auch die Gangsymmetrie, um einen hoch effizienten Gang zu veranlassen.